Kurzgeschichten kostenfrei hier veröffentlichen. Ein Anfang!

Es muss nicht unbedingt gleich ein ganzes Buch sein.

 

Manche Autoren/innen schreiben zunächst Kurzgeschichten zu bestimmten Themen, um damit die Aufmerksamkeit ihrer künftigen Leser zu gewinnen. Auch eine Kurzgeschichte ist urheberrechtlich geschützt, wenn diese offiziell veröffentlicht wurde. Dies können Autoren/innen bei uns vollkommen unverbindlich in die Tat umsetzen! 

Mit etwas Glück, können diese Geschichten sogar als Sammelband im Ebook und/oder Printformat veröffentlicht werden. Jeder kann eine Kurzgeschichte zu den Themen Esoterik/Spiritualität einreichen. Sollte ein Sammelband von unserer Seite in ein Buchprojekt umgesetzt werden und Ihre Geschichte in die engere Auswahl kommen, haben Sie die Chance daran zu verdienen. Dabei entstehen Ihnen keine Kosten. In die engere Wahl können allerdings nur die Geschichten fallen, die zum Zeitpunkt ... 

 

Nur wenige Regeln sollten beachtet werden:

 

Bitte nur Kurzgeschichten von ca. 1-4 Seiten A4 (Format: Word / PDF) Umfang per Email einreichen. Je nach Aufkommen, kann die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen.                                      

 

Im eigenen Interesse sollte der Verfasser auch solche Texte einem Lektorat und/oder Korrektorat unterziehen.

Der Verfasser muss als Urheber alle Rechte besitzen und uns schriftlich den Auftrag bzw. die Genehmigung zur Veröffentlichung als solcher erteilen.                                                                                                                                                     

Es werden grundsätzlich nur Geschichten zu den Themenbereichen Esoterik / Spiritualität veröffentlicht. Die Publikationen können zu jeder Zeit zurückgezogen werden. Eine Löschung erfolgt, nach schriftlichem Auftrag durch den Einsender/Urheber, ca. binnen 14 Tagen. Alle Rechte verbleiben beim Urheber/Einsender.   

 

Nach Überprüfung durch unser Team,  erscheint Ihre Kurzgeschichte, in der Regel, innerhalb einer Woche auf unseren Seiten. Mehr Infos erhalten Sie auch im              

 

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Hinweis! Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht grundsätzlich nicht.

Spirituelle Geschichten die das Leben schreibt

 

 

 

Die folgenden Texte sind urheberrechtlich geschützt!

 

 

 

 

 

 

 

Einmal sehn wir uns sicher wieder …           

 

Zeichen aus der geistigen Welt...von Guido Kreft - Auszug aus dem Buch "Zeichen von Drüben"

 

 

Es war ein kalter und regnerischer Wintermorgen, als Jan das Haus verließ. »Was für eine Trostlosigkeit auf den Straßen in diesem kalten Nass!«, dachte er bei sich, schlug seinen Mantelkragen hoch in den Nacken und ging widerwillig in Richtung Bushaltestelle, die circa fünf Minuten von seiner Wohnung entfernt lag. Er beachtete kaum die Menschen, die ihm dabei auf seinem Weg begegneten. Voller Verbitterung stieß er ein verachtungsvolles aber doch leises »Du kannst mich mal …«, heraus, als ihm jemand im Vorbeigehen einen guten Morgen wünschte. An diesem Morgen gab es nun wirklich nichts Gutes, dachte er bei sich und trottete, langsam vor sich hin grübelnd, zur Busstation. »Würde sein Vater noch in seinem Bett liegen und seinen Besuch überhaupt bemerken?«, fragte er sich. Diese leeren, qualvollen Augen eines Menschen, der sich seinem unabwendbaren Schicksal nicht mehr widersetzte, sondern wartete. Wartete, dass seine Qualen endlich ein Ende finden würden. Als es für seinen Vater vor ein paar Monaten hieß: Krebs im Endstadium, brach für Jan eine Welt zusammen. Hilflos und verzweifelt musste er mit ansehen, wie es mit seinem Vater stetig bergab ging. Dabei hatte dieser, als direkt Betroffener, noch viel mehr Hoffnung als alle anderen zusammen. Aber Hoffnung allein heilt selten einen Teufel wie den Krebs, murmelte Jan wütend vor sich hin. Als er circa zwanzig Minuten später in das Zimmer seines Vaters im Krankenhaus trat, standen seine Mutter und ein paar Verwandte um das Bett seines Vaters. Ihre bedrückten Gesichter ließen keinen Zweifel. Es ging zu Ende. Die Anwesenden wollten Jan ebenfalls ermöglichen, in Ruhe Abschied zu nehmen und verließen schweigend den Raum. Jan setzte sich zu seinem Vater an das Bett und drückte sanft seine Hand, er konnte förmlich spüren, wie das Leben aus ihm entwich. Sein Vater versuchte ihm etwas zu sagen, bekam aber zunächst kein deutliches Wort heraus. Zu sehr hatte der Krebs seinen Körper ausgemergelt. Jan senkte seinen Kopf, um wenigstens ein leises Flüstern seines Vaters vernehmen zu können. Und tatsächlich, der Hauch einer Stimme drang plötzlich an Jans Ohr. Er musste sehr angestrengt lauschen, um zu verstehen, was sein Vater ihm sagen wollte. »Einmal seh ‘n wir uns sicher wieder«, hörte Jan ihn wispern. Zumindest glaubte er es zu hören und dachte, dass sein Vater sich in einer Art Delirium befinden würde, als dieser seine letzte Kraft zusammen nahm, seine dünne, nunmehr knochige Hand erhob und auf ein Bild zeigte, welches auf dem Tisch neben seinem Bett stand. Jan war dieses alte Foto, bis zu jenem Tag, nicht einmal aufgefallen. Seine Mutter musste es wohl vor kurzem dort aufgestellt haben. Es zeigte Jans Vater in seinem geliebten Garten, den er in jeder freien Minute hegte und pflegte. In der Hand hielt er eine Rose, die er wohl unmittelbar vor der Aufnahme geschnitten hatte. Ja, sein Rosenbusch, auf den er so stolz war und der dann irgendwann doch verdorrte und nie wieder Blüten trug. Er verdorrte und starb so wie sein Vater jetzt, dachte Jan und konnte seine Tränen nicht mehr halten. Jan bemerkte noch einen sanften Druck durch die Hand seines Vaters, so als hätte dieser ihm noch mitteilen wollen, dass er nicht traurig sein muss. Dann machte Jans Vater einen letzten, tiefen Atemzug und schloss für immer seine Augen, an diesem trostlosen, bitter kalten Wintertag. Eigentlich war für Jan mit dem Tod alles vorbei, erst nachdem die tiefste Phase der Trauer vorbei war, dachte er erneut über vieles nach, was das Leiden und Sterben seines Vaters betraf.

 

Es war mittlerweile Frühling geworden. Die Zeit, in der auch wieder für seinen Vater die schönste Zeit, die Gartensaison begonnen hatte. Jan fragte sich nun immer wieder, ob er die letzten Worte seines Vaters richtig vernommen oder er sich diese nur eingebildet hatte. Sein Vater war nicht religiös und glaubte auch nicht an ein Leben nach dem Tod oder etwas in der Art. Jan selbst war sich da nicht so sicher und war stets hin- und hergerissen, wenn es um solche Themen ging. Viele Fragen gingen ihm seit dem Tod seines Vaters durch den Kopf und seine Trauer nagte noch immer tief an seiner Seele. »Warum zeigte sein Vater damals ausgerechnet auf dieses Bild?«, fuhr es Jan ständig durch den Kopf. Als er eines Tages von der Arbeit nach Hause kam, hörte er auf dem Anrufbeantworter die Stimme seiner Mutter, die ihn aufgeregt bat, vorbeizukommen, wenn es seine Zeit zulassen würde. Es klang also nicht wie ein Notfall, aber da Jan seine Mutter nicht erreichte, machte er sich Sorgen und begab sich sofort auf den Weg zu seinem Elternhaus, wo ihn seine Mutter jedoch strahlend und mit einem Lächeln über das ganze Gesicht, in Empfang nahm. - » Ich habe versucht anzurufen«, stieß ihr Jan erwartungsvoll und gleichzeitig fragend entgegen. Doch seine Mutter lächelte nur. »Hast du im Lotto gewonnen?«, fragte Jan vollkommen verdutzt. »Nein, viel schöner!«, entgegnete diese ihm und wies ihm den Weg zum Garten. Als Jan an der Terrassentüre ankam und in den Garten blickte, traute er seinen Augen nicht. Der Rosenstrauch seines Vaters stand, nach ungefähr sieben Jahren der Dürre, wieder in voller Blüte. Sein Vater hatte ihn damals einfach so stehen lassen, weil er die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass seine geliebten Rosen eines Tages wieder blühen würden. Jans Mutter sah ihren staunenden Sohn nachdenklich an. »Wenn Papa das noch sehen könnte, seine Rosen, die so kurz nach seinem Tod plötzlich wieder blühen,« seufzte sie. Jan war nun klar, was sein Vater ihm damals am Sterbebett sagen wollte. Er wusste damals, in seinen letzten Stunden und Minuten hier auf Erden, wo er hingehen würde. Er war nicht verwirrt in seinen letzten Momenten. Jan war sich plötzlich so sicher wie nie zuvor. Sein Vater wollte ihn darauf hinweisen, dass er sicher auch durch seinen Garten weiterleben und ein Zeichen setzen würde. Er konnte die Nähe seines Vaters plötzlich ganz deutlich fühlen, als er zu seiner Mutter liebevoll sagte : »Mum, er weiß über alles Bescheid und er ist jetzt ganz sicher bei uns !«

 

Jan und seine Mutter sind sich heute ganz sicher, dass es ein Leben danach geben muss, so wie auch gewisse Zeichen, oder gar so etwas wie ein letztes Geschenk aus jener Sphäre, wie sie das wundersame Erblühen der Rosen im Garten immer wieder bezeichnen.

                                                             

 

von Guido Kreft

 

 

 

 

Wenn Engel zu Dir sprechen und Deine Seele berühren…

 

Niemand ist in der Not wirklich allein...von Guido Kreft  - Auszug aus dem Buch"Zeichen von Drüben"

 

 

Es war schon tiefe Nacht. Zusammengekauert auf einem kargen Sessel und allein im dunklen Zimmer, in dem er sie zurückgelassen hatte, saß Carmen regungslos da. Verloren und völlig verzweifelt, starrte sie nur einfach so vor sich hin. Viele Jahre der Liebe und des Vertrauens, einfach so vorbei. Tausend Fragen gingen ihr durch den Kopf. Hatte er sie wirklich je geliebt ? Was hatte ihn so sehr verändert ? Schon lange erkannte sie in ihrer Beziehung die Bedeutung der Aussage, dass man auch zusammen allein sein kann. Und allein fühlte sie sich schon lange. Unendlich allein. Plötzlich erfasste sie eine wunderbare aber merkwürdige, tiefe Stille und sie war ganz bei sich, als sie den Hauch einer sanften Stimme in ihrem Kopf vernahm : »Alles in Deinem Leben hat einen Sinn, auch wenn Du ihn jetzt noch nicht erkennst. Vertraue auf die Kraft und Weisheit Deines Herzens. Glaube daran, in Deiner Not bist Du nie wirklich ganz allein.« Diese Worte schienen aus demselben Nichts zu kommen, indem sie sich gerade selbst so restlos verloren und verlassen fühlte. Sie sah erschrocken auf, blickte in die Dunkelheit des Raumes, fühlte aber dennoch eine angenehme, irgendwie vertraute und gleichzeitig unerklärliche, fremde Anwesenheit. Wer oder was versuchte sie so einfühlsam mit diesen tröstenden Worten zu berühren, ging es ihr durch den Kopf. Vielleicht ja ein Engel, um den sie in der letzten Zeit so oft gebeten hatte, als sie sich in langen, einsamen Nächten in den Schlaf weinte. Aber an Wunder konnte sie, in jenen Momenten der endlosen Enttäuschung und Leere, nicht wirklich glauben. Eine zierliche Frau, so zerbrechlich und in ihrer großen Not, aus tiefster Seele nach Geborgenheit und Schutz rufend. Sie wünschte sich so sehr einen mächtigen Engel, der schützend seine Flügel über sie ausbreiten sollte. So wie sie es sich schon in ihrer Kindheit ausmalte, wenn sie einmal traurig war. Damals konnte sie noch an so etwas glauben und Engel waren für sie immer mächtige Lichtwesen, die alles überragten und Dinge, die ihr Angst machten, sofort aus ihrem kindlichen Gemüt verbannten. So fragte sie, in Erinnerung an diese Zeit der vollkommenen Geborgenheit und gleichzeitig aus der unmittelbaren Dunkelheit und Einsamkeit ihres Herzens, ohne wirklich eine Antwort darauf zu erwarten :

 

»Wenn du mein Engel bist, wie groß bist du wirklich ?« Dabei stellte sie sich erneut einen wunderschönen, riesigen Engel vor, der seine weißen Flügel über ihrem Haupt entfalten würde. Sogleich durchströmte sie ein noch tieferes Gefühl der Ruhe und Hoffnung, legte sich wie ein schützender Schleier über sie und eine wundervolle Stimme, wie tausend Harfen, antwortete ihr : »Ich bin so groß, wie Du Dich fühlst !« Carmen erkannte sofort, dass es nicht das Resultat ihres reinen Wunschdenkens war, welches ihr diese tiefgreifende Botschaft übermittelte. Sie wusste nun, dass sie in ihrer Not wahrlich nie allein sein würde. Ihr wurde bewusst, dass Engel keineswegs nur dazu da waren, um den Menschen ihre größte Not einfach so abzunehmen, sondern um sie dabei zu unterstützen, den Sinn darin zu erkennen und ihnen Kraft zu geben auch aus eigener Kraft all ihre Prüfungen des Lebens zu bestehen, Prüfungen welche sie, wenn sie näher darüber nachdachte, sich selbst auferlegt hatte.Alle um sie herum hatten ihr prophezeit, dass der Mann, den sie liebte, sehr selbstsüchtig war, ihre Liebe nicht verdiente und sie eines Tages verletzen würde. Doch sie wollte das nicht einsehen obwohl sie es in ihrem tiefsten Innern ahnte. Es gab viele Zeichen von seiner Seite aus, die deutlich machten, dass ihre Beziehung einfach nie funktionieren kann. Doch ihre Liebe zu ihm verzieh ihm alles. Bis ihm auch das nicht mehr reichte. So lernte sie zum einen, wie tief sie selbst in der Lage war zu verzeihen und zu lieben. Zum anderen konnte sie nun durch eine harte Lektion des Lebens erfahren, dass zur wahren, bedingungslosen Liebe auch das Loslassen gehört. Es ist die Liebe, die dem anderen seine Freiheit lässt und die einem selbst die Möglichkeit bietet, neu anzufangen …

 

So wünsche ich auch Ihnen, liebe Leser, dass Sie immer und zu jeder Gelegenheit, das rechte Maß für sich erkennen mögen. Eines, welches es Ihnen in erster Linie ermöglicht, glücklich und in Frieden in sich selbst zu ruhen.

 

von Guido Kreft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Visionen und weit mehr ...

 

Auszug aus dem Buch "Dein Jenseits ist in Dir"...von Guido Kreft

 

 

Ich stellte mich vor das Waschbecken mit einem Spiegelschrank darüber. Auf das Becken gestützt, zögerte ich ein wenig mit der Morgentoilette, atmete einmal tief durch und kämpfte mit einem Gefühl der Abneigung vor meinem eigenen Spiegelbild. Naja sollte ich die ganze Zeit wegsehen, dachte ich. Eigentlich sah ich nur jemanden der mir zusah, wie ich in einen Spiegel blickte. So kam es mir zumindest vor. Plötzlich wurde mir bewusst, dass dieser Jemand nicht nur zusah, sondern sogar zu mir sprach, obwohl keinerlei Mundbewegungen zu erkennen waren. Es schien, als würde mir ein Fremder durch mich selbst einen Vortrag halten. Waren das etwa die Nachwirkungen vom Glas zu viel in der vergangenen Nacht? Ich stand regungslos da, als ich die folgenden, eindringlichen Worte, wie in Trance in meinem Kopf vernahm, während ich teilnahmslos in den Spiegel starrte:

 

“Ein Blick in den Spiegel entspricht einem Blick auf dein ganzes Leben. Was du am Morgen in diesem wirklich erblickst, hat nichts mit deinem wahren Selbst zu tun. Es ist nur ein Abbild deiner Hoffnungen, Vorstellungen, Zweifel und Ängste dem Leben gegenüber. All dies hat diesen Körper, den du im Spiegel erblickst, nur geformt und ihm seinen Ausdruck auch nach außen hin verliehen. Ganz so, wie dir das Leben selbst immer nur ein Spiegelbild all deiner  Schöpfungen in jedem Ereignis vor Augen hält. Nichts ist wie es scheint. Deine vergängliche, körperliche Hülle dient nur dem Zweck eine Fassade der Täuschung und Tarnung gegenüber deinem Umfeld aufrecht zu erhalten. Was hier deinem Fortkommen noch dienlich erscheint, verliert eines Tages vollkommen seine Bedeutung. Nämlich dann, wenn du diesen Körper verlässt. Gedanken werden dann sichtbar wie die Zeilen in einem offenen Buch und täuschen kannst du dich dort nur noch selbst. In einer anderen, rein geistigen Realität, hat die Vorstellungskraft ein unmittelbares Abbild. Jeder bekommt umgehend das präsentiert was er begehrt und wird dann feststellen, dass die Resultate seiner Begierde selten wahre Freude und das Glück bedeuten. Lerne zu entscheiden was wirklich wichtig für dich ist und versinke nicht in dem Glauben, du wärst nur ein Opfer all der Umstände die du letztendlich selbst erschaffen hast. Du selbst bist der Schöpfer. Sei dir dessen immer bewusst und nutze dieses Wissen!“

 

Mit diesen beiden letzten, eindringlichen Ermahnungen in Bezug auf die Schöpfung, schien mein Mentor oder was auch immer da zu mir gesprochen hatte, sich verabschiedet zu haben. Alles erschien mir wie eine flüchtige Vision, die so plötzlich und unerwartet endete wie sie begann, als ich mich selbst wieder, mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund, im Spiegel erblickte. Wie ich gerade erfahren hatte, war das was ich sah, nur etwas von dem ich glaubte es wäre mein wahres Ich. Was war geschehen und wer oder was hatte da gerade zu mir gesprochen? War es vielleicht so etwas wie ein Tagtraum, was ich gerade erlebt hatte? Als ich versuchte mir darüber Klarheit zu verschaffen, bemerkte ich, dass ich am Kinn blutete. Ich hatte einen Einwegrasierer in meiner Hand und wusste nicht einmal, dass ich ihn zuvor benutzt hatte. Sicher gehörte dieses Ritual der Rasur zu meinen morgendlichen Gewohnheiten, aber irgendwie hatte ich es diesmal wohl vollkommen unbewusst ausgeführt. Zwischen dem ersten Blick in den Spiegel und dem Schnitt durch den Rasierer, konnten nicht mehr als einige Sekunden, höchstens aber eine Minute vergangen sein. Dennoch kam es mir vor, wie eine kleine Ewigkeit. Das Merkwürdige an das ich mich erinnere und das mir ebenfalls irgendwie vertraut vorkam, war diese merkwürdige Stille in mir und gleichermaßen um mich herum. Beinahe so, als hätte jemand oder etwas die Zeit angehalten…..

 

 

von Guido Kreft

 

 

 

 

 

Hier könnte schon bald Ihre Geschichte stehen. Vielleicht wird diese sogar in naher Zukunft in einem Buch erscheinen.... 

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